Literatur

Bücher

Bereich Integraler Ansatz/Weg

Karlfried Graf Dürckheim - Hara, Die Erdmitte des Menschen

Karlfried Graf Dürckheim
Hara, Die Erdmitte des Menschen


Karlfried Graf Dürckheim, ein Denker, Psychologe und Zen-Lehrer der in seinem Denken die alten Weisheitslehren des Ostens und des Westens in einer kreativen Synthese vereint, stellt mit diesem Buch auf gelungene Weise die Grundübung aller östlichen Meditationspraktiken dar - mit zahlreichen Beispielen und präzisen Übungsanleitungen.

   
Jean Gebser - Ursprung und Gegenwart

Jean Gebser
Ursprung und Gegenwart


Sein vielfältiges Werk ist jedoch durch einen Grundgedanken geprägt: Wir leben in einem Zeitalter der Wandlung, und diese Wandlung führt zum Durchbruch eines neuen Bewusstseins. In der Vorlesung »Die neue Weltsicht« beschreibt Gebser, wie ihm im November 1932 blitzartig der Gedanke kam, der für sein weiteres Werk grundlegend war: »Auf die kürzeste Formel gebracht, lautet dieser Gedanke: Überwindung des Raumes und der Zeit.« Und er erläutert weiter: »Was heißt das? Es heißt, daß wir bewußt Raum und Zeit überwinden sollen; es heißt keinesfalls, daß Raum und Zeit abgeschafft werden sollen, wohl aber, daß wir uns bis zu einem gewissen Grade von beiden zu befreien haben, ohne aber in die magische, bewußtseinsschwache Raumzeitlosigkeit zurückzugleiten.«
Gebser zeigt auf (vor allem durch die kulturphänomenologische Betrachtung der Äußerungen vergangener Zeiten und durch die Untersuchung der Worte und ihrer Wurzeln), dass sich vier Bewusstseinsstrukturen nachweisen lassen, die den heutigen europäischen Menschen konstituieren und die in seiner Kulturgeschichte aufeinanderfolgend in Erscheinung traten. Er nennt diese Bewusstseinsstrukturen die archaische, die magische, die mythische und die mentale. In unserer Zeit ereignet sich der Durchbruch des neuen, des integralen Bewusstseins, dessen Grundthema die Überwindung des Raumes und der Zeit ist.

   
Michael Habecker - Die Integrale (R)EVOLUTION

Michael Habecker
Die Integrale (R)EVOLUTION


Es ist eine sehr gelungene Einführung und Zusammenfassung der integralen Theorie und Praxis auf dem aktuellsten Stand, leicht und verständlich beschrieben. Ein sehr inspiriertes Buch, voll Weisheit und Weite, gut geeignet für alle, die  Ken Wilber noch nicht kennen und eine Fundgrube für alle die Ihr Wissen vertiefen möchten. Michael Habecker ist einer der profundesten Kenner des integralen Ansatzes im deutschsprachigen Raum.

   
Willigis Jäger - Westöstliche Weisheit

Willigis Jäger
Westöstliche Weisheit

Immer mehr Menschen verstehen sich als spirituell Suchende, immer weniger finden in den Botschaften der traditionellen Religionen Antworten auf ihre drängenden Fragen. Willigis Jäger beschreibt in seinem neuen Buch die Dimensionen einer modernen Spiritualität des 21. Jahrhunderts. Sie wird die herkömmlichen, personalen Gottesbilder neu deuten und zu einem weiteren Verständnis jener letzten Wirklichkeit, die in unserem Kulturkreis Gott genannt wird, führen. Ihr Nährboden sind die mystischen Traditionen der großen Religionen. Sie haben Übungswege entwickelt, die erfahrbar werden lassen, was den Mystikern aller Zeiten Gewissheit und Vertrauen gegeben hat: Dass wir von Gott nicht getrennt sind, sondern er in uns als Mensch lebt und wir von daher immer in einer grenzenlosen, zeitlosen Dimension zu Hause sind.

   
Willigis Jäger - Die Welle ist das Meer

Willigis Jäger
Die Welle ist das Meer


Mystik, was ist das – ganz praktisch? Der Autor – spiritueller Lehr und Zen-Meister – beschreibt den spirituellen Weg und erklärt, was es mit mystischen Erfahrungen auf sich hat. Dabei weitet er den Blick für ein Bewusstsein, das die alte Weltsicht überschreitet uind uns damit ein neues Welt- und Menschenbild vermittelt, das auch den modernen Naturwissenschaften entspricht. Eine Sicht, die neue Horizonte öffnet und den tiefen Reichtum sowohl der christlichen als auch anderer religiöser Kulturen erschließt.

   
Christina Kessler - Amo Ergo Sum - Ich liebe, also bin ich

Christina Kessler
Amo Ergo Sum – Ich liebe, also bin ich


»Cogito, ergo sum«, »Ich denke, also bin ich«, – diese berühmten Worte Descartes haben weitgehendst unser Weltbild seit Jahrhunderten geprägt – ein Weltbild, das auf Trennung zwischen Intuition und Ratio, auf Entweder–Oder, auf Begrenzungen beruht. Wir befinden uns wie kaum zuvor in einem Paradigmawechsel, der alles in Frage stellt, was wir bisher für die Wahrheit gehalten haben. Aus dem Dialog zwischen Wissenschaft und Spiritualität entsteht ein neues Weltbild, das auf dem »großen Zusammenhang« basiert. Wenn diese neue Betrachtungsweise der Realität zu einer persönlichen Erfahrung wird, wird sich unsere Welt verändern. Und schon taucht die Frage auf: Sind wir in der Lage, unseren begrenzten Bewusstseinszustand zu überwinden und zu entdecken, wer wir wirklich sind? Dr. Christina Kessler, Kulturanthropologin und Religionswissenschaftlerin erweitert Descartes’ »Cogito, ergo sum« zu »Amo, ergo sum«, »Ich liebe, also bin ich«. In ihrem sehr fundierten und zugleich sehr spannenden Buch zeigt sie, dass, indem wir unser tiefstes, wahres Selbst erkennen und realisieren, wir eine neue Wirklichkeit erschaffen, die auf dem starken Fundament einer Kultur des Herzens ruht. Die Liebe ist nicht nur die treibende Kraft, die uns auf eine neue, integrale Bewusstseinsstufe erhebt, auf der es nicht mehr Entweder–Oders, sondern nur noch Sowohl-als-auchs gibt, sie ist vielmehr der Bewusstseinszustand, der zur Erkenntnis der Wahrheit, zum Verständnis der Einheit in der Vielfalt führt. Der Weg dorthin ist vorgezeichnet, denn unser innerster Kern schwingt immer in dieser Liebe. Wenn wir uns der Liebe öffnen, erfahren wir den Zusammenhang, und wenn wir den Zusammenhang erkennen, erfahren wir die Liebe.

   
Helga Simon-Wagenbach - Vollende, was du bist

Helga Simon-Wagenbach
Vollende, was du bist


In Vollende, was du bist beschreibt die Yoga- und Zen-Lehrerin Helga Simon-Wagenbach den Integralen Weg als einen energetischen, traditionsübergreifenden spirituellen Ansatz. Dieser Weg führt die Menschen in ihrer individuellen Besonderheit zur Ganzheit und ermöglicht tief greifende und dauerhafte Veränderungen. Einfache und wirksame Übungen aus dem Yoga und dem Zen sind wichtige Bestandteile dieses Prozesses und ermöglichen, Körper, Atem und Geist als Einheit zu erleben. Erkenntnisse der integralen Spiritualität helfen, das Erlebte einzuordnen und die körperlichen, psychischen und geistigen Energien als einen lebendigen Strom zu erfahren. Helga Simon-Wagenbach zeigt darüber hinaus auf, wie dieser Weg den Alltag durchdringen und positiv verändern kann.

   
Ken Wilber - Eine kurze Geschichte des Kosmos

Ken Wilber
Eine kurze Geschichte des Kosmos


Als Pionier des Systemdenkens initiierte Gregory Bateson die Suche nach dem – Muster, das verbindet –. In seinem bisherigen Opus hat Wilber dieses Muster auf eine weit über die Systemtheorie hinausgehende Weise herausgearbeitet. Für eilige Leser hat Ken Wilber die Perlen der von ihm herauskristallisierten Erkenntnisse in diesem Buch auf einen Faden aufgereiht. Allgemeinverständlich und in lockerer Gesprächsform präsentiert er hier eine Standortbestimmung des modernen Menschen, die eine überschaubare Ordnung in die Fülle des Wissens über Woher und Wohin des Menschen bringt.

Ken Wilber ist einer der meistgelesenen und einflußreichsten Philosophen Amerikas. Er versteht es, ein ungewöhnlich breites Fachwissen auf prägnante Weise zusammenzufassen. Durch seine Klärung von Begriffen und Konzepten zur Versöhnung nur scheinbar widersprüchlicher Ideen und wettstreitender Disziplinen beiträgt.

   

[ohne Abb.]

Daniel P. Brown, Jack Engler, Ken Wilber
Psychologie der Befreiung


Bern, München, Wien: Scherz.
(Wir würden dieses Buch gerne Interessierten empfehlen, denen ein wissenschaftliches Vorgehen und eine entsprechend wissenschaftliche Sprache wichtig ist.)
Dies ist ein ›erstes Buch‹ und keine endgültige Theorie, der Beginn einer neuen Ära der Psychologie insofern, als es die ›transpersonale‹ Sicht des diziplinierten Gebrauchs der Kontemplation einschließt. Kontemplative Entwicklung ist in gewisser Weise eine Erzeugung neuer innerer Strukturen. Es gibt zumindest zwei Kartographien der Stadien kontemplativer Entwicklung in diesem Buch, und zwar in den entsprechenden Kapiteln von Brown und Wilber. Diese Theoretiker haben viel gemeinsam; dennoch gibt es einen interessanten Unterschied. Beide Autoren befassen sich mit Überlegungen, wie 1) der Geist Information verarbeitet und wie er 2) die Position des Selbst im Hinblick auf diese Information schematisiert. ... Die Kartographie Browns betont, wie Information fließt und von Selbstrepräsentationen beeinflusst wird; Wilbers Kartographie hebt den Grad der Trennung des Selbst vom Nicht-Selbst, den Grad der Selbstabgrenzung und des Überschreitens der Selbstabgrenzung in der inneren Sicht hervor.

 

nach oben

Bereich Politik

Gil Ducommun - Nach dem Kapitalismus

Gil Ducommun
Nach dem Kapitalismus


Das Buch entwirft die Grundlagen einer integralen Gesellschaft, welche mehr Verwirklichung für alle Menschen und mehr Achtung für die Natur anstreben. Es geht der Frage nach: Wie sieht eine Wirtschaftsordnung nach dem Kapitalismus aus, auf der Grundlage eines rational-spirituellen Weltbildes? In der integralen Kultur soll der innere, immaterielle Reichtum (körperliche, geistige und seelische Kompetenzen, Kreativität, Konflikt- und Liebesfähigkeit) das Streben nach äußerem, materiellem Reichtum weitgehend ersetzen. Im ersten Teil des Buches wird das philosophische, psychologische und spirituelle Fundament der integralen Kultur entwickelt, welches die rational-materialistische Weltanschauung ablösen kann. Unter Integration wird eine notwendige ganzheitliche Transformation des Bewusstseins dargestellt, die schon im Gange ist. Teil zwei beschreibt die ordnungspolitischen Prinzipien einer neuen Wirtschaft und wendet sie in verschiedenen Bereichen an. Das Buch möchte suchende Menschen inspirieren und ermutigen einzugreifen; Jugendliche werden in dieser Vision das Projekt einer lebensdienlichen Gesellschaft erkennen, deren Verwirklichung ihren Einsatz verlangt.

   

Bereich Philosophie

Gilles Deleuze - Unterhaltungen 1972-1990

Gilles Deleuze
Unterhaltungen 1972–1990


In den Unterhandlungen, die 1993 in der edition suhrkamp erschienen sind, hat Deleuze einen Traum: Er träumt von Untersuchungen, die den Titel Kritik und Klinik haben sollen, Studien zu großen Autoren, die eben nicht krank sind, sondern – ganz nach Nietzsche – Ärzte der Zivilisation. Diese Ärzte schützen das Leben, ja, sie repräsentieren es in ihren Schriften, und es ist nicht der Tod, der sie zerstört, »eher ist es das Übermaß an Leben, das sie gesehen, erfahren, gedacht haben«.

   
G. W. F. Hegel - Phänomenologie des Geistes

G. W. F. Hegel
Phänomenologie des Geistes


Wissenschaft der Erfahrung des Bewußtseins, so lautete der ursprüngliche Titel von Hegels erstem, 1807 erschienenen Hauptwerk. Noch während der Buchbindearbeiten wurde er abgeändert in Wissenschaft von der Phänomenologie des Geistes, unter dem das Buch heute bekannt ist. Ähnlich verwickelt wie die Titelfrage und die Entstehungsgeschichte sind Struktur und Aufbau des Werkes, das, wie schon von Zeitgenossen beobachtet wurde, zwischen der Individualentwicklung des zu sich kommenden Bewusstseins und der kollektiven Bildungsgeschichte der Menschheit unproportioniert schwankt.
Wollte man den Inhalt bündig zusammenfassen, könnte man vielleicht sagen, dass die Phänomenologie des Geistes darstellen will, wie das absolute Wissen, nach Hegel die vollkommene Übereinstimmung von Wissen und Gewusstem, in verschiedenen Gestalten des Bewusstseins erscheint und an ihnen sich auswirkt. Dieser Weg des Erscheinens, gleichsam die Odyssee des menschlichen Geistes, hat ihr eigenes Bewegungsgesetz, für das Hegel das Zauberwort Dialektik geprägt hat. Jeder erscheinende bewusstseinsmäßige Ausgriff auf einen Gegenstand, in dem Wissen und Gegenstand zur Deckung gelangen sollen, erweist sich als unzureichend, so dass jede Gestalt über sich hinausweist auf eine höhere, neue Bewusstseinsstufe, der sich die Erkenntnis wiederum anzugleichen hat. Erst wenn der Geist sich nicht nur anschaut, sondern sich wissend durchschaut hat, ist das Werden der Wissenschaft in der Philosophie vollendet.

   
Peter Sloterdijk - Sphären I

Peter Sloterdijk
Sphären I


Wo sind wir nun, wenn wir in der Welt sind? Sloterdijk verortet Psychosphären, interpersonale Blasen, duale Räume, interfaziale Begegnungen. Nur im Verständnis der komplexen Äquilibristik unserer frühesten Raumbeziehungen werden unsere späteren Seelenlandschaften und heillosen Sümpfe nachvollziehbar. Das Subjekt endet nicht an seiner Außenhaut, sondern ist unendlich mit dieser Welt verstrickt. Liebesgeschichten sind danach Formgeschichten, menschliche Solidarisierung ist Sphärenbildung. Aber nicht nur Menschen kranken an Nähedefiziten, auch die philosophischen Verortungen der Seele leiden an Mangelerscheinungen, weil sie verschüttet haben, was zuvor Ahnungen, Visionen, Anamnesen, mithin fragile Erkenntnisgegenstände des Miteinander waren. Sphären I ist ein philosophisch aufgerüsteter tiefenpsychologischer Rettungsversuch des Individuums aus dem unbewußten Wissen seiner Teilung und des Verlustes faszinogener Ansichten des anderen. Öffentliche Kräftefelder, Gewißheiten eines begleiteten Raums, nicht selbstverlorene Heroen einer beschnittenen Individualität sind neu zu entdecken: Urbegleiter, Genien, Engel und Erzengel – eine existenzielle Topographie des Subjekts und seiner Begleiter entsteht, Örter, die wir vergessen hatten.

   
Peter Sloterdijk (Hrsg.) - Mystische Weltliteratur

Peter Sloterdijk (Hrsg.)
Mystische Weltliteratur


Mit Peter Sloterdijk und Martin Buber vereint der Band zwei Koryphäen deutscher Philosophie und Religionswissenschaft. Der eine als interpretierender Herausgeber, der andere als kommentierender Sammler einer einmaligen Quellenedition: Zeugnisse mystischer Erfahrungen aus zweieinhalb Jahrtausenden – von Lao-Tse bis Anna Katharina Emmerich.
Martin Bubers Sammlung Ekstatische Konfessionen, vor hundert Jahren erstmals bei Eugen Diederichs erschienen, ist eine inzwischen klassisch gewordene Anthologie zur Mystik. In seinem Einleitungsessay analysiert Peter Sloterdijk den Formwandel des Religiösen in der pluralistisch geprägten Neuzeit und hält ein Plädoyer, mystische Erlebnisse und Transpersonale Erfahrungen ernst zu nehmen.

   
Rudolf Steiner - Die Philosophie der Freiheit

Rudolf Steiner
Die Philosophie der Freiheit


Es ist kein Buch, welches man eben mal am Strand oder in einer langen Winternacht verschlingen kann. Es enthält auch keine Glaubenssätze, die übernommen werden sollen. Die Gedanken dieses Buches »Nach«-zu-denken ist anstrengend aber mentales Training vom Feinsten. Zugegeben, 1894 ist schon lange her und Form und Stil sind etwas gewöhnungsbedürftig. Doch sind die Kerngedanken hoch aktuell: Es beginnt damit, dass durch Introspektion jeder sein eigenes Denken (nicht seine Nervenprozesse) beobachten kann (Kap. III). Diese Fähigkeit ist Voraussetzung dafür, die eigenen Motive und Intentionen immer genauer in ihren Wurzeln zu verfolgen, ehrlicher gegenüber sich selbst zu sein und zu bemerken, wenn Fremdbestimmung auftritt.

»Frei ist nur der Mensch, insofern er in jedem Augenblicke seines Lebens sich selbst zu folgen in der Lage ist.«

 

nach oben

Bereich Wirtschaft

Joachim Galuska - Pioniere für einen neuen Geist in Beruf und Business

Joachim Galuska
Pioniere für einen neuen Geist in Beruf und Business


Bringt uns die spirituelle Dimension im wirtschaftlichen Handeln in unserer menschlichen Evolution weiter?
 Die gegenwärtigen Wirtschaftsprozesse haben Licht- und Schattenseiten. Einerseits steigern sie unsere Produktivität, verbessern unseren Lebensstandard und unsere Lebensqualität, vernetzen die Menschen weltweit, geben Möglichkeiten zur Kreativität und Selbstverwirklichung. Andererseits hat sich wirtschaftliches Handeln verselbstständigt, hat eine Eigendynamik angenommen, die sich primär an der Verbesserung wirtschaftlicher Kennzahlen orientiert. In dieser Funktionalisierung unseres Lebens und unserer Kultur haben sich Ziele und Mittel verkehrt. Was besitzt heute die Kraft, diese Verselbstständigung, diese Dissoziation und Spaltung wieder zu verbinden, die Kraft zu einer Synthese der menschlichen Gesellschaft?

Dieses Buch mit seinen Beiträgen versteht sich als Suchprozess, motiviert von unserer Hoffnung, unserem Mitgefühl, unserer Verantwortung und unserer Bewusstwerdung.
Es geht darum, wirtschaftliches Handeln als Mittel zu nutzen und damit in den Dienst der Menschheit zu stellen. Dieses Buch richtet sich daher nicht nur an Politiker, Führungskräfte oder Unternehmer, sondern an alle, die sich für die Welt verantwortlich fühlen, denen das Ganze am Herzen liegt, seien sie Kunden oder Produzenten, Arbeitnehmer oder Arbeitgeber, Investoren oder Wirtschaftspolitiker. u.a. mit Beiträgen von: Ervin Laszlo, Jakob von Uexküll, Dr. Joachim Galuska, Barbara Kahrass-Fromm und Michael Fromm, Pia Gyger und Mark Saxer, Hans Jecklin, Dr. Friedrich Assländer.

   

Bereich Wissenschaft

Gerald Hüther - Die Evolution der Liebe

Gerald Hüther
Die Evolution der Liebe


Seit mehr als einem Jahrhundert sind die Naturforscher nun schon damit beschäftigt, die vielfältigen Formen des Lebens in ihre kleinsten Bausteine zu zerlegen. Für die Herausbildung der Formenvielfalt machen sie seit Darwin ein einziges Grundprinzip verantwortlich: die Konkurrenz.

Ihren Theorien über die Bedeutung der natürlichen Auslese und das Überleben der Besten im Kampf ums Dasein, über angeborene Verhaltensweisen und Instinkte, über egoistische Gene, über Sexualität und Partnerwahl und den Krieg der Geschlechter fehlt jedoch die entscheidende andere Hälfte. Sie haben bisher vergessen, danach zu suchen, was die lebendige Welt, was den Einzelnen, was ein Paar, was eine Gruppe und was nicht zuletzt auch die menschliche Gemeinschaft im Innersten zusammenhält: die Liebe.

Gerald Hüther ist Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Zuvor, am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, hat er sich mit Hirnentwicklungsstörungen und mit der langfristigen Modulation monoaminerger Systeme beschäftigt; als Heisenbergstipendiat hat er ein Labor für neurobiologische Grundlagenforschung aufgebaut.

   
Wolf Singer, Matthieu Ricard - Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.

Wolf Singer, Matthieu Ricard
Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.


Wolf Singer ist einer der weltweit führen Hirnforscher.
Matthieu Ricard war Molekularbiologe, wurde dann buddhistischer Mönch – und Bestsellerautor. Für dieses Buch treten beide in einen Dialog über die Beziehung zwischen Hirnforschung und Bewußtseinstraining. Sie sprechen darüber, welche mentalen Zustände mit meditativen Praktiken herbeigeführt werden sollen, welche neuronalen Vorgänge diesen zugrunde liegen, und sie fragen, ob regelmäßiges Meditieren zu nachweisbaren Veränderungen von Hirnfunktionen führt. Ihr Buch leistet einen wichtigen Beitrag dazu, den Austausch zwischen Naturwissenschaften und den kontemplativen Wissenschaften anzuregen, denn Buddhismus wird hier als eine »Wissenschaft über den Geist« verhandelt und nicht als eine Religion. Ein Thema, das in der Diskussion zentral behandelt wird, sind die Methoden, mit denen der Geist und menschliche Werte trainiert werden können, zum Beispiel Aufmerksamkeit, Altruismus, emotionale Ausgeglichenheit und Glück. Darüber hinaus sprechen Singer und Ricard über die Langzeitwirkungen solchen Trainings. Die Fähigkeit des Gehirns, sich an veränderte Umstände anzupassen, wird meist im Kontext sich verändernder Außenbedingungen untersucht, aber bei der Meditation kommen die Impulse von innen und sollen eine systematische Veränderung der eigenen mentalen Dispositionen bewirken, und folgerichtig wirddie Frage gestellt, ob sich zentrale Fragen über die menschliche Natur überhaupt mit neurowissenschaftlichen Erkenntnissen verbinden lassen.

 

nach oben

Bereich Yoga

Satprem - Sri Aurobindo oder Das Abenteuer des Bewußtseins

Satprem
Sri Aurobindo oder Das Abenteuer des Bewußtseins


In seinem bekanntesten Werk führt Satprem uns auf eine methodische Erforschung von Sri Aurobindos Yoga. Er überrascht durch seine Fähigkeit, auch feinstverwobene Konzepte einfach und nachvollziehbar darzulegen. Mit ihm entdeckt man die Tugenden der mentalen Stille, die unsichtbaren Bewusstseinsstufen oberhalb des Intellekts und die vielen Wesensteile, die uns ausmachen. Alle unsere unbekannten Möglichkeiten werden vor unseren Augen lebendig, und vor allem wird verständlich, wie diese ungenutzten Fähigkeiten Auswirkungen auf unser alltägliches Leben haben, es von innen heraus verändern können, und wie Sri Aurobindos Erfahrung schließlich zu einer »göttlichen Rehabilitierung der Materie« führt.

   
T. K. V. Desikachar - Yoga - Tradition und Erfahrung

T. K. V. Desikachar
Yoga – Tradition und Erfahrung


Dieses Buch verknüpft beide Seiten auf lebendige Art und Weise: Es bezieht zum einen die im Yoga Sutra des Patanjali, dem grundlegendsten Yogatext, dargelegten Gedanken über das Funktionieren unseres Geistes auf unser alltägliches Erleben und Handeln, zum anderen verbindet es die in diesem großem Text angebotenen Wegweisungen, den achtgliedrigen Yogaweg mit der Erfahrung der individuellen Yogapraxis, seien es nun die Körperübungen, die Atemübungen oder die anderen Aspekte dieses Weges.

   
Über Freiheit und Meditation - Das Yoga Sutra des Patanjali

Über Freiheit und Meditation
Das Yoga Sutra des Patanjali


Wie Funktioniert unser Geist? Warum geraten wir immer wieder in Schwierigkeiten? Wie können wir lernen, freier zu sein? Was ist Meditation?
Diese und mehr Fragen beantwortet das Yoga Sutra von Patanjali. Sein Text ist das grundlegendste, umfassendste und wichtigste Werk über Yoga.

Frei von jedem religiösen Dogma haben seine Verse in ihrer Offenheit, einfachen Klarheit, in der großen Kraft ihrer Gedanken und ihrer tiefen Spiritualität viele Weisheitslehren in der ganzen Welt inspiriert.

Fast 2000 Jahre alt ist dieser Text. Er fasziniert durch sein unerwartet moderne, für unsere zeit in jeder Hinsicht brauchbare und praktische Weise, in der er der Frage nachgeht, wie die in jedem von uns vorhandenen Ressourcen positiv genutzt werden können.

T. K. V. Desikachar versteht es, mit seiner als Einführung konzipierten Übertragung und Erläuterung in einer für uns alle verständlichen Weise einen tiefen Einblick in die praktische, geistige und spirituelle Dimension des Yoga Sutra zu vermitteln.

   

Bereich Zen

Philip Kapleau (Hrsg.) - Die drei Pfeiler des Zen

Philip Kapleau (Hrsg.)
Die drei Pfeiler des Zen


Die drei Pfeiler des Zen ist für Generationen von ZenÜbenden im Westen zu dem Grundlagenwerk des Zen in Theorie und Praxis geworden. In elf Lektionen wird über Einzelheiten der Lehre und der Übung gesprochen, wobei die Meditation, der Atem, das Rezitieren von Sutren und die Sitzhaltung im Mittelpunkt stehen. Zum ersten Mal wurden hier die mündlich gegebenen Unterweisungen eines ZenMeisters aufgezeichnet, deren schriftliche Fixierung bis dahin stets abgelehnt wurde. Philip Kapleau  ermöglicht durch seine Kommentare zu Mediationsaufgaben paradoxen Inhalts und die Protokolle von Einzelsitzungen mit westlichen Schülern jedem spirituell Suchenden einen Zugang zum Zen, wie er authentischer nicht sein kann.

   
Dennis Genpo Merzel Roshi - Big Mind

Dennis Genpo Merzel Roshi
Big Mind


Eine tiefgründige, klare und praktische Verbindung aus westlicher Psychologie und Zen-Buddhismus, die uns auf direktem Weg zum Erleben unseres wahren Selbst führen kann.

In jedem von uns sind unzählige innere Stimmen oder Aspekte am Werk: Der Skeptiker, das Opfer, das verletzte Kind, aber auch Freiheit, allumfassendes Mitgefühl und allumfassender Geist, Big Mind. Der Big Mind Prozess vereinigt westliche psychologische Elemente des »Voice Dialogues« mit östlichen Elementen der Zen-Meditation und verbindet damit westliche »Schattenarbeit« mit östlicher »Lichtarbeit«. Er identifiziert die inneren Stimmen in uns und hilft uns, sie anzuerkennen und loszulassen, so dass Raum entsteht für das große Ich bin, jenseits von Begrenzungen. Mit großer Klarheit führt dieses praktische Buch in den inneren Bereich, der immer schon erwacht war und integriert unsere verschiedenen Anteile in dem großen, allumfassenden Geist, dessen Antlitz wir schon vor unserer Geburt trugen.

 

nach oben

Fußnote 9
Peter Sloterdijk

Peter Sloterdijk
(*1947)

Weltbibliothek Alexandria

Weltbibliothek Alexandria